• für Kinder gibt es viel zum Erleben, Lernen und Anfassen im NaturParkHaus Stechlin
  • idyllische Badestelle am Roofensee bei Menz
  • Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert in Menz

Die Natur präsentiert sich rund um Menz von ihrer reizvollsten und üppigsten Seite. Wälder, Seen und Moore prägen in verschwenderischer Schönheit die Landschaft im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Am alten Anger, dem Friedensplatz mit seinem sehenswerten Bestand an Eichen und Linden, spielt sich noch heute das Leben im Dorf ab. Das Besucherzentrum des Naturparks ist hier genauso zuhause wie das Naturparkhaus Stechlin und die Naturwacht „Stechlin-Ruppiner Land“. Der im April 2009 eingeweihte Abenteuerspielplatz lädt zum Toben ein.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Menz 1290. Archäologische Spuren reichen in slawische Zeit zurück. Auf dem direkt am See gelegenen Wallberg befand sich beispielsweise ein Burgwall mit vorgelagerter Siedlung. Im 15. Jahrhundert suchten mecklenburgische Raubritter den Ort heim. 1638 brandschatzten kaiserliche Truppen unter General Matthias Gallas 28 Siedlungen im Stechlin-Ruppiner Land, darunter auch Menz.

Zu Wohlstand kamen die Menzer mit Beginn des 18. Jahrhunderts. Der Bau des Polzowkanals begünstigte die Forstwirtschaft. Auf dem künstlich geschaffenen Wasserweg und der Havel gelangte Holz aus der Menzer Heide nach Berlin.

Das älteste Gebäude ist die im 13. Jahrhundert erbaute Feldsteinkirche in der Dorfmitte. Geprägt wird das Ortsbild zudem von den historischen Hofanlagen, die mit ihren mächtigen Scheunen teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen. Auf der Suche nach einer zeitgemäßen Nutzung beherbergen viele Höfe heute Ferienwohnungen.

Zu Menz gehört auch der Ortsteil Neuroofen, der auf halbem Wege in Richtung Neuglobsow versteckt im Wald liegt. Hier hat die Oberförsterei Menz ihren Sitz.

Offizielle Internetseite des Amtes Gransee: www.gransee.de