Ein See wie kein anderer – der Stechlin

Am Anfang war ein Eisbrocken… aus dem sich am Ende der letzten Eiszeit vor rund 12 000 Jahren der heutige Stechlinsee entwickelte. Damals war an unheimliche Sagen wie dem „Roten Hahn“ oder fiktive Adelsfamilien aus Fontanes Roman „Der Stechlin“ noch gar nicht zu denken.

Der Eisbrocken musste sich im Laufe der Jahre erst einmal zu dem entwickeln, was er heute ist: Norddeutschlands größter Klarwassersee und ein beliebtes Ausflugsziel für Gäste und Einheimische.

Rund 97 Millionen Kubikmeter Wasser verteilen sich auf eine Fläche von 4,25 Quadratkilometern – mit Recht darf das Gewässer daher als „Großer Stechlinsee“ bezeichnet werden. Wer ihn umrunden will, muss sich auf eine Strecke von gut 16 Kilometern gefasst machen.

An einigen Stellen fällt der Grund schon unmittelbar hinter der Uferlinie steil bergab. An seiner tiefsten Stelle misst der Stechlin eindrucksvolle 69,5 Meter. Im Durchschnitt kann man bis zu sechs Meter tief sehen.